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Künstliche Intelligenz: Auswirkungen und Folgen für die Mehrsprachigkeit in der Schweizerischen Bundesverwaltung

Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere die Technologien der maschinellen Übersetzung und des computergestützten Dolmetschens, führen zu einem rapiden Wandel der Kommunikation innerhalb öffentlicher und privater Organisationen. In der Schweizerischen Bundesverwaltung haben diese Tools bereits Einzug in die tägliche Arbeitspraxis gehalten und verändern nach und nach die Erstellung mehrsprachiger Inhalte, ohne dass das Ausmass dieser Veränderungen bereits vollständig absehbar ist.

In einem Land, in dem sprachliche Vielfalt ein grundlegendes Merkmal der nationalen Identität und die Mehrsprachigkeit eine wichtige Triebfeder für den Zusammenhalt ist, werfen diese Entwicklungen jedoch zentrale Fragen hinsichtlich der Sprachpolitik im KI-Zeitalter auf. Die vorliegende Pilotstudie wurde von der Delegierten des Bundes für Mehrsprachigkeit in Auftrag gegeben und vom Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) an der Universität Zürich durchgeführt. Ziel ist es, die Auswirkungen der linguistischen KI auf die Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung zu analysieren.

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