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Medien 2012


Die  Mehrsprachigkeit und Fragen rund um die Sprachen (Standardsprache und Dialekt, zum Beispiel) sind häufig im Fokus der Schweizer Medien. Das Forum für die Zweisprachigkeit bietet hier eine Auswahl von einschlägigen Artikeln und Radio-TV Sendungen.

  1. Dezember, La Regione Ticino: "Promuovere l'attrattiva dell'italiano tra i giovani svizzero-tedeschi e romandi"
    TI: Das "Forum per l'italiano in Svizzera" soll die Bedeutung und Attraktivität der italienischen Sprache in der Deutschschweiz und der Romandie fördern.

    24. Dezember, Neue Zuger Zeitung: "Fremdsprachendebatte wieder lanciert"
    ZG: Fremdsprachenunterricht: Im Mai 2006 lehnten die Zuger Stimmberechtigten die Gesetzesinitiative "Eine Fremdsprache auf der Primarstufe" ab. Im Kanton Zug wird Englisch ab der dritten und Französisch ab der fünften Primarklasse unterrichtet. Da die Zentralschweizer Kantone dem HarmoS-Konkordat nicht beigetreten sind, sind für Bildungsdirektor Stephan Schleiss zwei Fremdsprachen für die Zentralschweiz ein unverbindliches Verdikt. Der Zuger Volksentscheid von 2006 gelte aber. Eine Rückversetzung einer Fremdsprache auf die Oberstufe ist für Regierungsrat Schleiss im Moment kein Thema.

    5. Dezember, Basler Zeitung: "Sprachförderung wird obligatorisch"
    BS: Frühförderung: Der Kanton investiert in die frühe Sprachförderung. Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen können auf das Schuljahr 2013/14 zum Besuch eines familienexternen Angebots verpflichtet werden. Unabhängig von den sprachlichen Kenntnissen werden alle Familien mit geringem Einkommen ihre Kinder neu bereits zwei Jahre vor Kindergarteneintritt vergünstigt in eine Spielgruppe schicken können.
  2. Dezember, Medienmitteilung des Kantons Bern zur Teilrevision des Sonderstatutgesetzes des Berner Juras und der französischsprachigen Minderheit des zweisprachigen Amtsbezirks Biel.
    Medienmitteilung.

    3. Dezember, Neue Nidwaldner Zeitung: "Mehr Deutsch im Unterricht"
    NW: Volksschule: Eine Schulevaluation ergab, dass die Nidwaldner Volksschulen eine gute Qualität aufweisen. Flächendeckend untersucht wurden das allgemeine Schulprofil sowie der Deutschunterricht. Die Evaluation ergab weiter, dass die deutsche Standardsprache je nach Fach sehr unterschiedlich angewandt werde. Gemäss Frau Völkle, Vorsteherin des Amtes für Volksschule und Sport, bestehe ein Verbesserungspotential darin, dass die Lehrpersonen didaktisch besser auf die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler eingingen, besonders in den Fächern Geschichte und Geografie.
  3. 3. Dezember, Corriere del Ticino: "Perchè unirsi fa bene all'italiano in Svizzera", La Regione Ticino: "La lingua italiana riparte da Zurigo", 1.12.2012, Corriere del Ticino: "La scommessa del Bachelor in italiano", 30.11.2012
    Aargauer und Solothurner Zeitung: "Italienische Sprache steht unter Druck"
    Italienisch: Am Freitag fand im Schweizerisch-Italienischen Kunstgymnasium in Zürich die Gründungsversammlung des "Forum für den Schutz der italienischen Sprache in der Schweiz" statt. Ein Überblick zur Veranstaltung.

    Italienisch: In einem Interview äussern sich Piero Martinoli, Präsident der Università della Svizzera italiana (USI), und Carlo Ossola, Professor an der USI, zur Bedeutung und Zukunft der italienischen Sprache.
  4. November, Basler Zeitung: "Für ein bisschen mehr Italienisch"
    Italienisch: Im Juli 2012 hat der Kanton Tessin die Initiative für ein "Forum für den Schutz der italienischen Sprache in der Schweiz" ergriffen. Heute findet im Schweizerisch-Italienischen Kunstgymnasium in Zürich die offizielle Gründungsversammlung statt. Das Forum will den Stellenwert des Italienischen als Landessprache stärken.

    29. November, Die Südostschweiz: "Zweisprachige Schule als Lösungsansatz" [und] "Gesucht: Der beste Weg vom Unterengadin ins Gymnasium"
    Mehrsprachigkeit: In einer Vergleichsstudie der Pädagogischen Hochschule (PHGR) wurde der Einfluss der Mehrsprachigkeit auf die Schreibkompetenz untersucht (siehe Presseschau vom 14. und 17.11.2012). Dem schlechten Abschneiden im Unterengadin könnte man gemäss PHGR-Direktor Johannes Flury mit der Einführung von zweisprachigen Schulen begegnen.

    27. November, Appenzeller Zeitung: "Gut Ding will Weile haben" 
    Fremdsprachenunterricht: In der Frage- und Informationsstunde zeigte sich der Regierungsrat nicht bereit, den Französischunterricht von der Mittelstufe auf die Oberstufe zu verlegen. Da eine wissenschaftliche Auswertung fehlt und die zweite Fremdsprache erst vor wenigen Jahren eingeführt wurde, sollen gemäss Erziehungsdirektor Rolf Degen die Auswirkungen des Fremdsprachenunterrichts im Hinblick auf den Lehrplan 21 überprüft werden.

    23. November, Aargauer Zeitung: "Welche Sprache soll den Vorrang bekommen?"
    Fremdsprachenunterricht: Für Niklaus Stöckli, Präsident des Aargauischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (alv) ist es ein Skandal, dass man sich gesamtschweizerisch nicht einigen konnte, welche Fremdsprache als erstes unterrichtet wird. Deshalb fordert er ein Bundesgesetz, das die Einführung der Fremdsprachen im Unterricht regelt.

    22. November, Die Südostschweiz, Ausgabe Glarus: "Unterrichtssprache nicht ins Gesetz"
    Dialekt: Der Landrat hat einen Memorialsantrag der SVP "Mundart im Kindergarten" der Landsgemeinde zur Ablehnung unterbreitet. Die SVP fordert, dass in den beiden ersten Jahren nach der Einschulung (Kindergarten) die Unterrichtssprache grundsätzlich Mundart sein soll. Siehe auch Geschäftsverlauf.

    22. November, Neue Nidwaldner Zeitung: "Fremdsprachen werden hinterfragt"
    NW: Fremdsprachenunterricht: Ein einfaches Auskunftsbegehren veranlasste Bildungsdirektor Res Schmid, im Landrat Stellung zum Fremdsprachenunterricht in der Primarschule zu nehmen. Die Bildungsdirektion will mit der Schulpräsidentenkonferenz und mit der Bildungskommission die Stundentafeln überprüfen. In Nidwalden wird Englisch ab der dritten und Französisch aber der fünften Primarschulklasse unterrichtet.

    20. November, Neue Luzerner Zeitung: "Oberster Lehrer ist für "Urner Modell"
    Der Bund; Tages-Anzeiger: "Zweite Fremdsprache soll freiwillig werden" [und] "Kinder sollen die Wahl bekommen" [und] "Kanton Bern : Zuerst das Brot, dann das Dessert" [und] "Romandie: Das Deutsch geht vor" [und] "Zürich : Zwei Fremdsprachen - ja, aber...

    CH: Fremdsprachenunterricht: Gemäss Beat Zemp, Präsident des Schweizerischen Lehrerverbands (LCH), prüft der Verband, ob die zweite Fremdsprache an der Primarschule als Wahl- oder Wahlpflichtfach für sprachbegabte Schülerinnen und Schüler eingeführt werden kann (siehe Presseschau von gestern). Praktiziert wird dieses Modell im Kanton Uri. Dort lernen die Primarschülerinnen und -schüler ab der dritten Klasse Englisch. In der fünften Klasse kommt Italienisch als Wahlpflichtfach dazu. Auf der Oberstufe wird der Italienischunterricht freiwillig, dafür beginnt für alle der Französischunterricht.

    18. November, NZZ am Sonntag: "Zweite Fremdsprache soll nicht Pflicht sein"
    Fremdsprachenunterricht: Beat Zemp, Präsident des LCH, äussert sich in einem Interview zum Fremdsprachenunterricht in der obligatorischen Schule. Er bezweifelt, dass die Kantone eine Harmonisierung bei der Umsetzung der Sprachenpolitik bis 2015 schaffen und hält eine Bundeslösung für möglich. Zum Artikel.

    14. November: Die Südostschweiz: "Zweisprachigkeit und Schreibkompetenz"
    Mehrsprachigkeit: In einer Vergleichsstudie wurde der Einfluss der Mehrsprachigkeit auf die Schreibkompetenz untersucht. Eine Forschergruppe der Pädagogischen Hochschule (PHGR) hat 650 Aufsätze von Schülerinnen und Schülern der fünften Primarklasse aus dem Kanton Graubünden analysiert. Die Resultate der Studie werden in einer neuen Schriftenreihe der PHGR publiziert. Siehe auch Medienmitteilung PHGR.

    12. November, Neue Zürcher Zeitung: "Eine Prise Schweiz im multikulturellen Melting-Pot" [und] Tessiner Distanz zum "Svizzero tedesco"" [und] "Zwischen Mundart-Nostalgie und Sprachen-Streit"
    Fremdsprachenunterricht: Die Romands bekunden oft ihre Mühe mit schweizerdeutschen Dialekten. Nun hat das Genfer Erziehungsdepartement in den Deutschstunden auch einige Lektionen Mundart-Kunde für obligatorisch erklärt.
    Thematisiert wird auch die Frage, wie der Erwerb einer ersten oder zweiten Fremdsprache beeinflusst wird, wenn wieder mehr Mundart im Unterricht gesprochen wird.

    8. November, Tessin: Dialekt: Ein parlamentarischer Vorstoss fordert unter anderem, dass an Tessiner Schulen auch Schweizerdeutsch vermittelt werden soll. Dadurch könne die Integration von Tessiner Studenten an Deutschschweizer Universitäten erleichtert werden. Der Consiglio di Stato hat den Vorschlag abgelehnt.
  5. November, Französischunterricht: Gemäss Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung, gibt es keine aktuelle Erhebung über die Französischleistung. Dennoch sei es sinnvoll, das Lehrmittel anzupassen und die Anzahl Lektionen zu erhöhen. Heute werden in den Luzerner Volksschulen in der 3. und 4. Primarklasse drei Lektionen Englisch, in der 5. und 6. Klasse je zwei Lektionen Englisch und Französisch unterrichtet. Vincent geht davon aus, dass entsprechende Anpassungen auf das Schuljahr 2015/16 zu erwarten sind.
    Der Französischunterricht war auch im Kantonsrat ein Thema: Mit 56 zu 46 Stimmen wurde ein Postulatabgelehnt, mit dem die Abschaffung des Französischunterrichts für Schülerinnen und Schüler des Sek-Niveaus C verlangt wurde.
  6. November, Neue Luzerner Zeitung: "Primarschule: Lehrer fordern mehr Französischlektionen"
    Französischunterricht: Gemäss Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung, gibt es keine aktuelle Erhebung über die Französischleistung. Dennoch sei es sinnvoll, das Lehrmittel anzupassen und die Anzahl Lektionen zu erhöhen. Heute werden in den Luzerner Volksschulen in der 3. und 4. Primarklasse drei Lektionen Englisch, in der 5. und 6. Klasse je zwei Lektionen Englisch und Französisch unterrichtet. Vincent geht davon aus, dass entsprechende Anpassungen auf das Schuljahr 2015/16 zu erwarten sind. Der Französischunterricht war auch im Kantonsrat ein Thema: Mit 56 zu 46 Stimmen wurde ein Postulat abgelehnt, mit dem die Abschaffung des Französischunterrichts für Schülerinnen und Schüler des Sek-Niveaus C verlangt wurde.

    6. November, Neue Luzerner Zeitung: "Frühenglisch: Schüler haben "big problems"" [und] "Experte fordert: "Übung abbrechen"" [und] "Im Englisch-Unterricht hapert es" [und] "Man spielt den Schwarzen Peter den Lehrern zu" [und] "Kommentar: Methoden hinterfragen"
    Englischunterricht: Eine Studie, welche die kantonale Dienststelle für Volksschulbildung in Auftrag gab, zeigt, dass das Frühenglisch viele Primarschülerinnen und -schüler überfordert. Mehr als die Hälfte der Sechstklässler erreicht die Mindestanforderungen nicht. Die Unterschiede zwischen den Klassen sind gross. Charles Vincent, Leiter der Dienststelle, ortet Handlungsbedarf in der Lehrerbildung. Der Luzerner Lehrerverband unterstützt entsprechende Bestrebungen in der Weiterbildung der Lehrpersonen. Die Untersuchung soll in zwei Jahren wiederholt werden.


    3. November, Neue Zürcher Zeitung: "Gegen die Grundstufe wird unversöhnlich gekämpft", 
    Tages-Anzeiger: "In der Grundstufe werden Kinder "verschult"" - "Nein, sie haben genug Raum zum Spielen"", Aargauer Zeitung: "Die Kinder lernen auch beim Spielen"
    Grundstufe: Der noch junge Abstimmungskampf über die Grundstufe erinnert an die emotionale Auseinandersetzung um die Mundart im Kindergarten 2011.

    3. November, Die Südostschweiz: "Spanisch auch weiterhin nur mit Latein"
    Latein: Die Wahl von Spanisch, Französisch, Italienisch und Romanisch als Schwerpunktfach ist infolge der Teilrevision des Mittelschulgesetzes an die Bedingung geknüpft, dass gleichzeitig Latein als Ergänzungsfach zu belegen ist. Gemäss ihrer Antwort auf einen Auftrag will die Bündner Regierung an dieser Regelung festhalten. Der Grosse Rat wird den Auftrag voraussichtlich im Dezember diskutieren.

    3. November, Die Südostschweiz: "Für den Zusammenhalt ist die Mehrsprachigkeit wichtig"
    Mehrsprachigkeit: Ende Monat tritt der Delegierte für Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung, Vasco Dumartheray, ab. In einem Interview zieht Dumartheray Bilanz. Ein Nachfolger ist noch nicht ernannt. Offen ist auch, ob die Stellen eines Delegierten für Mehrsprachigkeit weiterhin dem Personalamt angegliedert sein wird.

    29. Oktober, Neue Zürcher Zeitung: "Frage auf Deutsch - Antwort auf Französisch" 
    Universität: In einem Artikel wird aufgezeigt, welche Universitäten zwei- oder mehrsprachige Studiengänge anbieten.

    26. Oktober, Neue Zürcher Zeitung: "Neuer oder alter Kindergarten?" [und] "Mundart beim Singen, Deutsch beim Lesen"
    Grundstufe: Die Stimmberechtigten entscheiden am 25. November, ob im Kanton Zürich anstelle des heutigen Kindergartens die Grundstufe eingeführt werden soll - entweder freiwillig oder obligatorisch. Thematisiert wird u.a. die Frage, wie die Pflicht zur Mundart in der Grundstufe, wo Kindergärtler und Erstklässler gemeinsam unterrichtet werden, umgesetzt werden kann.

    25. Oktober, Neue Zürcher Zeitung: "Entkrampfung in der Sprachenfrage"
    Seit August ist der Bahnhof der Stadt Freiburg französisch und deutsch beschriftet, und bald soll auch Murten zweisprachige Tafeln bekommen. Dies ist durchaus symptomatisch für die Entspannung in der Freiburger «Sprachenfrage».
    Link.

    17. Oktober, Bieler Tagblatt: Kolummne Niklaus Baschung: Heiliger Jacques tunkt Stopfleber aus....
    "Auch wenn ich nur in kleinen Ansätzen zweisprachig bin, ein bisschen stolz ist man halt schon über den in der Region Biel gepflegten Bilingualismus". Lesen Sie die humorvolle Kolummne über Stolpersteine beim Uebersetzen...
    Link zum Artikel.
  7. Oktober: Ruf in die Woche, Radio DRS, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis: An der Freiburger Messe, dem Foire de Fribourg, sind die Deutschschweizer untervertreten. Dabei wär die Messe doch eine tolle Chance, Brücken zu bauen, findet Freiburg-Korrespondent Patrick Mülhauser im Ruf in die Woche. Hören Sie den Beitrag dazu.
  8. September, Biel/Bienne: "Zweisprachigkeit im Schuss"


  9. September, La Regione Ticino: "Insegnamento dell'italiano, Bertoli scrive a Basilea Città"
    TI, BS: Italienisch: In einem Brief wendet sich Manuele Bertoli, Direttore des Dipartimento dell'educazione, della cultura e dello sport (DECS) des Kantons Tessin an Christoph Eymann, den Vorsteher des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt. Im Brief wird angefragt, ob der Kanton Basel-Stadt das Maturitätsanerkennungsreglement respektiere, wenn er Italienisch nicht als Grundlagenfach an den Gymnasien anbietet. Siehe auch "lettera al Dipartimento educazione di Basilea Città".

    6. September, Neue Urner Zeitung: "Oberstufe: Italienisch wirft Fragen auf"
    Fremdsprachenunterricht: In der Primarschule war Italienisch bisher ein Wahlpflichtfach. Neu soll nun auch im 7. und 8. Schuljahr Italienisch angeboten werden. Mittels Interpellation wird gefragt, ob ein Konzept für die Oberstufe denkbar sei und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

    3. September, Basler Zeitung: "Kritik an Frühfranzösisch" [und] "Frühfranzösisch gerät unter Druck"
    Frühfranzösisch: Der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) und die Schulsynode Basel-Stadt kritisieren, dass der Fremdsprachenunterricht ab der dritten Primarklasse mit Noten und Prüfungen zum Promotionsfach werde und somit schwächere Schülerinnen und Schüler überfordere. Trotz dieser Kritik ist die Bilanz in der Praxis positiv. Bei den Kindern ist Frühfranzösisch sehr beliebt.

    3. September, Die Südostschweiz: "Rumantsch-Grischun-Gegner ziehen weiter"
    Rumantsch Grischun: Die Gegner des Rumantsch Grischun wenden sich an das Bundesgericht. Sie wollen dort durchsetzen, dass alle Schüler wieder zum Idiom als Alphabetisierungssprache zurückkehren. Das derzeit geltende Koexistenzmodell sieht vor, dass die Schüler, welche bisher auf Rumantsch Grischun unterrichtet wurden, bis Ende der obligatorischen Schulzeit damit fortfahren müssen.

    28. August, Corriere del Ticino: "Romancio: Tornano i partigiani degli idiomi" [und] "Senza un compromesso unitario non si va da nessuna parte" [und] "Abbiamo combattuto per una lingua viva"
    Rumantsch Grischun: Rumantsch Grischun bleibt auch im neuen Schuljahr die Alphabetisierungssprache an Bündner Volksschulen. Gleichzeitig kommen auch die lokalen Dialekte nicht zu kurz. Ein Überblick über die Situation in den Schulen des Kantons Graubünden.

    28. August, Medienmitteilung des Kantons Zug
    zur der Charta Berufschance Zug zum Thema "Fremdsprachenkenntnisse der Berufslernenden".
    Über 600 Zuger Unternehmen beteiligten sich an der Umfrage "Charta Berufschance Zug 2012" zum Thema Fremdsprachenkenntnisse von Berufslernenden. Die Betriebe sind der Meinung, dass die Verantwortung für die Weiterbildung in Fremdsprachen primär beim Berufslernenden (62,7%) liegt, dann bei der Schule (33,9%) und erst an dritter Stelle beim Lehrbetrieb (3,4%). 10,8 Prozent der Unternehmen bieten eine Unterstützung für Sprachaustauschprogramme an.
    Medienmitteilung
    Präsentation des Kantons Zug
  10. August, Tagesanzeiger Politblog: Carte blanche der Waadländer SP Nationalrätin Josiane Aubert: "Kampf um Französisch in der Schule"
    Besonders beunruhigend sei die Tatsache, dass der Aufstand von den Primarlehrerinnen und -lehrern von pädagogischen Vorwänden ausgeht. Am Prinzip der sprachlichen Frühförderung, das darauf beruht, dass zwei Fremdsprachen – davon eine Landessprache – möglichst früh gelernt werden sollen, darf nicht gerüttelt werden. Pädagoginnen und Pädagogen sollten vielmehr Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen unseres Landes schlagen und nicht den nationalen Zusammenhalt untergraben!

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  1. August, Neue Luzerner Zeitung: "Kindergärtler sollen Mundart sprechen
    Mundart: Im nächsten Jahr kommt die Volksinitiative "Mundart im Kindergarten" zur Abstimmung. Die Regierung prüft, der Initiative einen Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Seit Herbst 2006 gilt im Kindergarten die Regel, dass die Kinder im Gebrauch der Standardsprache gefördert werden. In der Praxis sollen rund zwei Drittel des Unterrichts in Hochdeutsch und ein Drittel in Mundart absolviert werden.

    22. August, Neue Zürcher Zeitung: "Das Gehirn mehrsprachiger Kinder bleibt länger flexibel"
    I
    nternational: Studien zur Sprachverarbeitung: Schon im ersten Lebensjahr prägt das sprachliche Umfeld das Gehirn von Kindern. Forscherinnen und Forscher untersuchen, inwiefern sich das langfristig auf die Sprachfertigkeit auswirkt.
  2. August, SonntagsZeitung: Frühfranzösisch: Kinder und Lehrer sind überfordert. Kritik am Lehrmittel "Mille feuilles" geht weiter, hingegen stellen die Bildungsverantwortlichen fest, dass die Kinder mit grosser Motivation Französisch lernen.
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    16. August, Neue Zürcher Zeitung: "Lehrer in der Romandie beunruhigt"
    L'Hebdo: "L'illusion des langues"
    Le Nouvelliste: "Les enseignants sont inquiets"
    Westschweiz: Fremdsprachenunterricht: Die geplante Einführung des Englischen als zweite Fremdsprache neben Deutsch in der Primarschule beunruhigt die Westschweizer Lehrpersonen (siehe Presseschau von gestern). Um die beiden Fremdsprachen richtig zu lernen, brauche es zweisprachige Lehrpersonen, kleine Klassen und täglich mindestens eine Lektion pro Fremdsprache. Die Lehrergewerkschaft ruft die Westschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz auf, einen runden Tisch zu organisieren.

    14. August, Basler Zeitung: On parle français im Baselbiet / die Sprache fördert den kulturellen Austausch
    Fremdsprachenunterricht: Im Kanton Baselland wird neu ab der dritten Primarschulklasse Französisch unterrichtet. Gleichzeitig startet erstmals eine bilinguale Maturitätsklasse mit je zehn Schülerinnen und Schüler aus dem Jura, dem Laufental und aus Thierstein. In den ersten zwei Jahren erfolgt der Unterricht in Laufen, anschliessend zwei Jahre am Gymnasium in Porrentruy. Die Lektionen werden entweder in Deutsch oder in Französisch abgehalten. Link zur Medienmitteilung des Kantons Baselland: http://www.baselland.ch/Newsdetail-Home.309165+M5b2dcdc5117.0.html

    2. August, Der Bund: "Deutsch ist nicht für alle Kita-Kinder Pflicht"
    Betreuung: Gemäss dem neuen Betreuungsreglement muss in den Stadtberner Kindertagesstätten ab nächstem Jahr mindestens zur Hälfte der Zeit deutsch gesprochen werden. Ansonsten darf die Kita keine Betreuungsgutscheine annehmen. Das heisst, sie käme nicht in den Genuss von städtischen Subventionen.

    31. Juli, Der Bund: "Ein Röstigraben bei Bildung und Arbeit"
    Berufsbildung: Rudolf Strahm kritisiert in einem Meinungsartikel die Aufkündigung der Zusammenarbeit der Waadtländer Sekundarschulen mit dem Jugendprogramm Lift (leistungsfähig durch individuelle Förderung von praktischer Tätigkeit). Regierungsrätin Anne-Catherine Lyon hatte den "vorprofessionellen Charakter" der Praktikumseinsätze und die Arbeitsentschädigung als problematisch bezeichnet und die Schulen angewiesen, das vom BBT mitunterstützte Programm auf Ende Schuljahr zu beenden.


    29. Juli, Zentralschweiz am Sonntag: "Soll Frühfranzösisch vom Schulplan gestrichen werden?"
    Deutschschweiz: Frühfranzösisch: In einem Pro- und Contraartikel äussern sich die Co-Präsidentin des Lehrervereins Zug und die Geschäftsführerin des Forums für die Zweisprachigkeit zum Fremdsprachenunterricht.
    Artikel lesen.


    28. Juli, Schaffhauser Nachrichten: "Italienisch für Schulen zweitrangig"
    Sprachunterricht: Um das Fach Italienisch steht es an den Schulen in der Schweiz nicht gut. Einerseits fehlt das Interesse, andererseits verstossen viele Kantone gegen das Maturitätsanerkennungsreglement. Gemäss diesem Reglement ist es Vorschrift, dass an den Gymnasien zwei Landessprachen als Grundlagenfächer angeboten werden. Im Tessin ist man darüber enttäuscht.

    25. Juli, Neue Zürcher Zeitung: "Das sprachliche Versagen der Schweizer Universitäten"
    Bundesrätin Simonette Sommaruga bietet ihre Beamtinnen und Beamten zum Sprachkurs auf, damit sie lernen, Sprechnotizen verständlich zu formulieren. In einem Meinungsartikel werden die Universitäten kritisiert, die vor allem in Dissertationen und Habilitationsschriften komplizierte Formulierungen fordern.

    24. Juli, Neue Luzerner Zeitung: "Ist Frühfranzösisch zu früh?" [und] "Schwache Schüler würden als zu dumm abgestempelt"
    Zentralschweiz: Da die Zentralschweizer Kantone dem HarmoS-Konkordat nicht beigetreten sind, könnten sie den Unterricht der zweiten Fremdsprache auf die Sekundarstufe I verlegen. Marianne Iten, Kommunikationsbeauftragte bei der Dienststelle Volkschulbildung, verweist aber auf den Lehrplan 21, der 2014 vorliegen soll. Dort werden Lernziele für die ganze Deutschschweiz festgelegt, zwei Fremdsprachen sind ein Teil davon.

    24. Juli, Die Südostschweiz [Glarus]: "Mehr Musisches statt Französisch" [und] "Primarschüler sollen dem Schulfranzösisch adieu sagen"
    Fremdsprachenunterricht: Die Mittelstufenkonferenzen aus sechs Kantonen empfehlen, dass Französisch erst ab der Oberstufe unterrichtet werden soll (siehe Presseschau vom 16.7.2012). Der Lehrerverband Glarus schliesst sich dieser Empfehlung an.

    21. Juli, Neue Luzerner Zeitung: "Frühfranzösisch soll abgeschafft werden" [und] "In der Lehrerschaft brodelt es" [und] "Kommentar: Das Beste herausholen", 21.7.2012
    Thurgauer Zeitung: "Lehrer sind zum Teil unsicher" [und] "In der Lehrerschaft brodelt es"
    St. Galler Tagblatt: "Frühfranzösisch abzuschaffen, wäre ein Fauxpas"
    Fremdsprachenunterricht: Der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) arbeitet zur Zeit an einem Positionspapier, das noch dieses Jahr an die EDK übergeben werden soll. Damit der Unterricht von zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe gelingt, sollten mehr als zwei Lektionen Französisch pro Woche unterrichtet werden. Zudem soll entsprechend dem ursprünglichen Konzept eines spielerischen Lernens das Fach nicht von Anfang an benotet werden. Weiter sollen schwache Schülerinnen und Schüler dispensiert werden können. Claudio Zingg, Prorektor an der Pädagogischen Hochschule Thurgau wehrt sich gegen die Abschaffung des Frühfranzösisch und setzt auf die Aus- und Weiterbildung der Primarlehrpersonen.

    In einem Kommentar kritisiert David Angst, Mittelstufenlehrer, die Forderung der Mittelstufenkonferenzen (siehe Presseschau vom 16. und 17.7.2012) aus sechs Kantonen, Frühfranzösisch abzuschaffen.

    17. Juli, Thurgauer Zeitung: "Frühfranzösisch im Gegenwind" [und] "Kanton will Schüleraustausch fördern"
    Fremdsprachenunterricht: Die Mittelstufenkonferenzen aus sechs Kantonen fordern, dass Französisch erst ab der Oberstufe unterrichtet werden soll (siehe Presseschau von gestern). Die Thurgauer Erziehungsdirektorin Monika Knill will sich dafür einsetzen, dass die Forderung nach Abschaffung des Frühfranzösisch ernsthaft in der Konferenz der Ostschweizer Erziehungsdirektoren diskutiert wird.

    17. Juli, Neue Zürcher Zeitung: "Kooperation beim Romanischstudium"
    Studiengang Romanisch: Das Romanischstudium wird auf Universitätsstufe nicht mehr als Hauptfach angeboten. Nun schlägt eine vom Bündner Regierungsrat Martin Jäger initiierte Arbeitsgruppe eine engere Zusammenarbeit unter den Ausbildungsstätten vor. Die Pädagogische Hochschule Graubünden und die Universität Freiburg sollen bei der Romanisch-Professur künftig zusammenarbeiten.

    12. Juli, Neue Zürcher Zeitung: "Neues Lehrmittel für Französisch"
    St. Galler Tagblatt: "Neues Französischlehrmittel für die Volksschule"
    Lehrmittel: Seit dem Jahr 2000 lernen die Volksschüler in 15 Kantonen mit dem Lehrmittel "Envol" Französisch. Nun soll "Envol" durch ein neues Sprachlehrmittel für die 5. bis 9. Klasse abgelöst werden. Ein Autorenteam aus mehreren Kantonen erarbeitete unter Einbezug von Praktikern ein Konzept, das vom Zürcher Bildungsrat und vom St. Galler Erziehungsrat genehmigt worden ist. In beiden Kantonen soll es ab 2017/2018 gestaffelt eingeführt werden.



    7. Juli, Berner Zeitung: "Freude am Französisch" [und] "Französisch fägt immer noch"
    Fremdsprachenunterricht: Im Rahmen des Projekts Passepartout lernen seit letztem Sommer die Drittklässler in den Kantonen Bern, Basel-Stadt, Freiburg, Solothurn und Wallis Französisch. Baselland hat den Start des Frühfranzösischunterrichts auf 2015 verschoben. Ein Besuch in einer Berner Schulklasse zeigt, dass die Kinder mit grosser Freude Französisch lernen. Die Kinder verstehen viel, können gut lesen und haben eine nahezu perfekte Aussprache.

    5. Juli, Bieler Tagblatt: "Lernen nach Lust und Laune"
    Eine fremde Sprache zu lernen, bedeutet oft mühsames Büffeln. Dass es auch anders geht, zeigt
    die Tandem-Methode. Das zweisprachige Biel ist dafür der perfekte Ort.
    Artikel lesen.

    4. Juli: Die Südostschweiz: "Spanisch und Französisch gibts nur im Paket mit Latein"
    Gymnasium: Bündner Gymnasiasten können die Sprachen Französisch und Spanisch nur dann als Schwerpunktfach wählen, wenn sie zusätzlich auch das Ergänzungsfach Latein belegen. Diese Neuerung schreibt eine Verordnung der Bündner Regierung vor, die sich ab kommendem Schuljahr konkret auswirken wird. Die Regierung bestätigte dies in ihrer Antwort auf einen Vorstoss des Grossrats Bruno Claus.

    3. Juli, Die Südostschweiz: "Zwei Fremdsprachen sind obligatorisch" [und] "Frühfremdsprachen: Regierung bleibt hart"
    Ab dem kommenden Schuljahr werden an den Bündner Primarschulen zwei Fremdsprachen unterrichtet. Im deutschsprachigen Kantonsteil ist dies Italienisch ab der 3. und Englisch ab der 5. Klasse. In der Sondersession zum neuen Schulgesetz reichte die grossrätliche Bildungskommission für Bildung und Kultur aber einen Auftrag ein, Dispensationsmöglichkeiten zu schaffen. In seiner Antwort zum Kommissionsantrag spricht sich nun die Regierung gegen solche Dispensationsmöglichkeiten für reguläre Schülerinnen und Schüler aus. Die bereits in der Sondersesssion angekündigte kantonale Initiative für nur eine Fremdsprache soll Ende August lanciert werden.

    2. Juli, Neue Luzerner Zeitung: "SVP will Französisch auf der Sekundarstufe abschaffen" [und] "Rechnen und Lesen statt Französisch" [und] "Seit 2003/2004 gibts eine Stunde weniger Mathematik" [und] "Kommentar: Sofort prüfen"
    Fremdsprachenunterricht: Mittels Postulat wird gefordert, dass Schüler und Schülerinnen des Niveaus C und D anstelle von Französisch mehr Deutsch- und Mathematikunterricht erhalten. Bau- und Schreinermeister unterstützen die Forderung. Es sollte mehr Wert auf Deutsch und Mathematik gelegt werden. Dafür könnte Französisch gestrichen werden. Die für den Stundenplan zuständige Dienststelle Volksschulbildung prüft Massnahmen, um die Kompetenzen in Deutsch und Mathematik zu stärken.

    28. Juni, Thurgauer Zeitung: "Sympathie für die Mundart, aber nicht für die Motion"
    Mundart im Kindergarten: Der Grosse Rat hat mit 29 Ja- und 67-Nein-Stimmen eine Motion abgelehnt, mit der gefordert wurde, dass im Kindergarten vor allem Dialekt gesprochen wird.

    27. Juni, Bieler Tagblatt, Stellenbeilage: Die Post bietet ihren Lernenden einen Austausch an, damit französischsprachige die Deutschschweiz entdecken können und umgekehrt. Unterstützt wird der Austausch von der CH Stiftung.
    Artikel lesen.
  3. Juni, Telebielingue "ApériCIP auf dem Thema "Zweisprachigkeit"
    Sendung und Berichte anschauen.

    19. Juni, Corriere del Ticino: "Scuola media: Un po' meno d'inglese, please"
    Das Bildungsdepartement des Kantons hat beschlossen, den Englischunterricht auf der Sekundarstufe I zugunsten einer Klassenstunde zu reduzieren. Die Änderung soll ab neuem Schuljahr 2012/2013 in Kraft treten. Dieser Entschluss muss noch vom Staatsrat ratifiziert werden.

    14. Juni, Biel Bienne: "Freiwillige vor!"
    Renaud Jeannerat schreibt eine Meinung über die Förderung der Zweisprachigkeit im Unterricht.
    Artikel lesen.

    6. Juni, Basler Zeitung: "Frühfranzösisch hat weitere Hürde genommen"
    Frühfranzösisch: Am 13. August starten 129 dritte Primarklassen mit dem Französischunterricht. 195 Primarschullehrpersonen haben die nötigen Kurse belegt und können Frühfranzösisch unterrichten. Auch für das nächste Jahr haben sich bereits 140 Primarschullehrpersonen für die entsprechende Weiterbildung angemeldet.

    3. Juni, Die Südostschweiz am Sonntag: "Idiom-Lehrmittel auch für Surselva" [und] "Pro Idioms Surselva 'bereit für den nächsten Kampf'"
    Romanischunterricht: Der Verein Pro Idioms stellt auch in der Surselva eigene Lehrmittel für den Romanischunterricht her. Mehrere Lehrpersonen arbeiten in einer Arbeitsgruppe an einem Sprachlehrmittel für die zweite bis sechste Klasse in Sursilvan. Die Kosten werden von der Pro Idioms selbst aufgebracht. Pro Idioms stellt damit vor dem Hintergrund einer drohenden Volksinitiative für Rumantsch Grischun in der Schule (siehe Artikel vom 24.5.2012) strategische Überlegungen an.

    12. Mai, DRS 1 Echo der Zeit: Expo.02-Bilanz: Sind sich Deutschschweizer und Romands heute näher?
    Zehn Jahre sind vergangen seit der Expo02 - jener spektakulären Schau im Dreiseenland, die rund 10 Millionen Besucher anzog. Ein Ziel war es, die Deutsch- und die Westschweiz einander näher zu bringen. Ist das seither erreicht worden?
    Zur Sendung.


    12. Mai, Tages-Anzeiger: "Auch schwache Schüler sollen Französisch lernen"
    Französischunterricht: Der Regierungsrat will nichts davon wissen, dass Schülerinnen und Schüler aus der Sek B und C kein Französisch mehr lernen müssen. Drei Kantonsräte hatten einen freiwilligen Französisch-Unterricht für B- und C-Schüler in der 2. und 3. Sekundarschule gefordert. Dieser Unterricht werde von Schülern und Lehrern als mühsam und wenig zielführend empfunden. Dem hält der Regierungsrat in erster Linie die Pflicht des Kantons Zürich entgegen, die Jugendlichen in einer zweiten Landessprache und in einer weiteren Fremdsprache zu fördern. Dies sei im Sprachengesetz sowie im HarmoS-Konkordat verankert.

    10. Mai, Thurgauer Zeitung: "Kritik am Sprachunterricht" [und] "Zwei Sprachen, eine Kritik" [und] "Schüler schneller dispensieren" [und] "Kommentar: Flexibler bitte"
    Fremdsprachenunterricht: Seit 2009 lernen die Schulkinder in der dritten Klasse Englisch, erstmals ab diesem Schuljahr in der fünften Klasse zusätzlich Französisch. Thurgauer Kantonsrätinnen und Kantonsräte beklagen, dass die Schülerinnen und Schüler mit zwei Fremdsprachen überfordert seien. Gemäss Regierungsrätin Monika Knill soll der Fremdsprachenunterricht evaluiert werden. Für Regierungsrätin Knill soll nur als letzte Massnahme und in seltenen Fällen eine Dispensation möglich sein. Wenn Schülerinnen und Schüler überfordert sind, sollen sie mit Stütz- und Fördermassnahmen geschult werden. In einem zweiten Schritt kann eine Anpassung der Lernziele vorgenommen werden.

    9. Mai, Solothurner Zeitung: "Verzicht auf die Einführung von Frühenglisch"
    Sparpaket: Von 2013 bis 2016 muss der Bildungsbereich im Rahmen des Massnahmenpakets, mit dem der Solothurner Staatshaushalt bis spätestens 2017 wieder ins Lot kommen soll, mit bis zu 21 Millionen Franken weniger auskommen. Dem Sparpaket fällt u.a. die Einführung des Englischunterrichts ab der 5. Klasse zum Opfer. Geplant war dessen Einführung auf das Schuljahr 2013/2014. Weiter vorgesehen sind Lektionenkürzungen, vor allem im musischen Bereich, Verzicht auf die Subventionierung von Teamteaching-Lektionen in der 6. Primarschulklasse sowie der Wahl- und Freifächer auf der Sekundarstufe I. Erste Reaktionen sehen eine Gefahr für die Chancengleichheit.
  4. Mai, Thurgauer Zeitung: "Motion eigentlich schon erfüllt"
    Dialekt im Kindergarten: Der Regierungsrat lehnt eine Motion ab, mit der die Verankerung des Dialekts als dominierende Unterrichtssprache im Kindergarten gefordert wird. Der Motionär ist enttäuscht, dass der Regierungsrat das Anliegen nicht ins Volksschulgesetz aufnehmen will.
  5. Mai, Neue Luzerner Zeitung: "Lehrer schwänzen Französischkurse" [und] "Viele Lehrer unterrichten ohne Diplom" [und] "Auch Seklehrer schwänzen"
    Zentralschweiz: Fremdsprachenunterricht: Viele Lehrpersonen, die an der Primarschule Französisch unterrichten, sind nicht im Besitz des dafür notwendigen Sprachdiploms. Die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) bietet zwar entsprechende Kurse an, doch von den 500 Lehrpersonen haben bisher erst 150 diese Kurse besucht. Die PHZ hält in ihrem Tätigkeitsbericht fest, dass die angestrebte Optimierung des Französischunterrichts und der Sprachkompetenzen mit diesen tiefen Anmeldezahlen nicht realisiert werden.

    2. Mai, Der Bund: "Die "Franzosen" kommen"
    Schüleraustausch: Trotz idealen Voraussetzungen an der Sprachgrenze gibt es im Kanton Bern kaum Schüleraustausche. Jetzt nimmt die Erziehungsdirektion einen neuen Anlauf. Erziehungsdirektor Bernhard Pulver hat mit seinem Walliser Amtskollegen Claude Roch eine Absichtserklärung zum Schüleraustausch unterzeichnet.  Link zum Artikel

    27. April, Die Südostschweiz: "Rückkehr zum Idiom entspricht Verfassung"
    Unterrichtssprache: Die Bündner Gemeinde Münstertal darf von Rumantsch Grischun als Schulsprache zum Idiom zurückkehren. Die Bündner Regierung hat eine entsprechende Teilrevision der Gemeindeverfassung genehmigt. Sie widerspreche keinem übergeordneten Recht.

    16. April, Basler Zeitung: "Pizza, Pasta und Italianità"
    Italienisch: 1997 wählten 47 Schülerinnen und Schüler Italienisch als Schwerpunktfach, Im Schuljahr 2009/2010 waren es nur noch 9. Seit dem Schuljahr 2010/2011 entscheiden sich wieder mehr für das Schwerpunktfach Italienisch. Laura Maggi, Konrektorin am Gymnasium Leonhard, führt dies unter anderem auch auf sehr motivierte Lehrpersonen zurück.

    13. April, Basler Zeitung: "Bildungspolitisch verquer"
    Fremdsprachenunterricht: Alain Pichard, Oberstufenlehrer in Biel und Mitglied der grünliberalen Partei, kritisiert das frühe Fremdsprachenlernen. Er ist überzeugt, dass Kinder, die bereits in der 3. Klasse Französisch lernen, im Vergleich zu Kindern, die erst in der 5. Klasse Französisch lernen, in der Sprachkompetenz keinen Vorsprung erreichen werden.

    12. April, Berner Zeitung: "Lehrmittel im Vergleich"
    Fremdsprachenunterricht: Mittels Motion wurden vom Regierungsrat vergleichende Leistungskontrollen gefordert, um zu überprüfen, ob sich die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler durch den neuen Fremdsprachenunterricht erhöhen. Der Regierungsrat beantragt die Umwandlung der Motion in ein Postulat.

    11. April, NZZ: "Noch ein Schritt in die falsche Richtung"
    Die Mehrsprachigkeit in der Schweiz eröffnet auch unterschiedliche Perspektiven, was das Zusammenleben bereichert. Dies sollte nicht zugunsten eines rein funktionalen Sprachverständnisses – wie es sich vor allem mit dem globalen Englisch ergibt – aufgegeben werden.
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    5. April, Basler Zeitung: "Frühfranzösisch fordert Lehrer und Kinder heraus" [und] "Basler Primarschüler mögen Frühfranzösisch"
    Seit Sommer 2011 lernen die Kinder in der dritten Primarschulklasse Französisch. Pierre Felder, Leiter der Volksschulen des Kantons Basel-Stadt, zieht eine positive Zwischenbilanz. Insbesondere mit der Kompetenz der Lehrpersonen sei er sehr zufrieden. Gemäss Schulsynode sind noch einzelne Unstimmigkeiten beim Frühfranzösischunterricht zu beheben.


    3. April, DRS1, Doppelpunkt Forum: Mythos mehrsprachige Schweiz
    Die Schweiz ist stolz auf ihre Viersprachigkeit, die Vielfalt ihrer Kulturen. Die Realität sieht anders aus: Nur eine kleine Minderheit kommuniziert gut und gerne in zwei oder gar drei Landessprachen.
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  6. April, NZZ am Sonntag: "Schulfranzösisch hat in Zürich einen hohen Stellenwert"
    Französischunterricht: Regierungsrätin Regine Aeppli schreibt in ihrer Replik auf einen Artikel über Fächerdispensationen von schwächeren Schülerinnen und Schülern, dass der Französischunterricht im Kanton Zürich einen hohen Stellenwert habe. Lernschwache Schülerinnen und Schüler sollen aber von einzelnen Schulfächern dispensiert werden können.

    28. März, Basler Zeitung: "Parlez-vous Deutsch?"
    Zweisprachige Matur: Die Baselbieter Regierung hat einen Pilotversuch für einen neuen zweisprachigen gymnasialen Bildungsgang mit dem Kanton Jura bewilligt. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren die ersten zwei Jahre der Maturitätsausbilding am Regionalen Gymnasium Laufental-Thierstein, die beiden Jahre danach am Lycée cantonal in Porrentruy. Der Unterricht in den ersten beiden Schuljahren wird zu 70 bis 80 Prozent auf Deutsch und zu 20 bis 30 Prozent auf Französisch erteilt. Danach folgt ein Wechsel, wo die beiden Sprachen im umgekehrten Prozentsatz zum Einsatz kommen. Die Klassen werden je hälftig mit deutsch bzw. französisch sprechenden Schülerinnen und Schülern besetzt. Siehe auch Medienmitteilung Regierungsrat.

    25. März, NZZ am Sonntag: "Zürich stuft Schulfranzösisch zurück" [und] "Schwache Schüler werden vom Französisch befreit", 25.3.2012
    Tages-Anzeiger: "Mehr Mathe statt Schulfranzösisch"
    Fächerdispensation: Der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband fordert, dass leistungsschwache Schülerinnen und Schüler in Zukunft mehr Unterricht in deutscher Sprache und Mathematik erhalten sollen. Dafür sollen sie von anderen Fächern befreit werden. Die Forderungen zielen in die gleiche Richtung wie ein im Januar eingereichtes Postulat im Zürcher Kantonsrat, wonach schwache Sekundarschüler vom Französischunterricht befreit werden können (siehe Postulat und NZZ am Sonntag, 22.1.2012). Die Zürcher Bildungsdirektion prüft Massnahmen, um leistungsschwache Schüler besser zu fördern. Schwache Schüler sollen intensiver in Deutsch und Mathematik geschult werden. Eine grosszügige Dispensationsregelung von einzelnen Fächern ist vorgesehen.


    20. März, Die Südostschweiz: "Grosser Rat für zwei Frühfremdsprachen" [und] "Deutschbündner Primarschüler lernen Italienisch und Englisch" [und] "Kommentar: Sprachenkonzept hat eine faire Chance verdient"
    Schulsprachen: Der Grosse Rat hat gestern das 2008 beschlossene Fremdsprachenkonzept bestätigt und einen Antrag der BDP, in den deutschsprachigen Schulen künftig Englisch als einzige Frühfremdsprache zu unterrichten, klar abgelehnt. Der Rat folgte dem Antrag der Regierung und Kommission, ab der dritten Klasse als erste Frühfremdsprache eine Kantonssprache zu unterrichten und ab der fünften Klasse Englisch. Eine Dispensationsmöglichkeit für die zweite Frühfremdsprache soll in der dazugehörigen Verordnung definiert werden.


    19. März, Aargauer Zeitung: "Frühenglisch: Nicht nur eitel Freude"
    Fremdsprachen: 2008 starteten alle 3. Klassen mit Frühenglisch. Nun fordern Lehrpersonen die Evaluierung. Gemäss Christian Aeberli, Leiter der Abteilung Volksschule, ist eine Evaluierung nicht notwendig, da bereits die Schulversuchsphase evaluiert wurde. Bekannt gegeben wurde zudem, dass die Vorverlegung der zweiten Fremdsprache auf die Primarstufe frühestens auf 2015 erfolgen wird.

    17. März, Solothurner Zeitung: "Im Gehirn sind alle Sprachen verknüpft" [und] "Es ist besser, mit Fehlern zu sprechen, als korrekt zu schweigen"
    Mehrsprachigkeit: Die Mehrsprachigkeitsdidaktik baut auf den neuesten Erkenntnissen aus der Spracherwerbs- und Hirnforschung auf. Nicht die perfekte Beherrschung einzelner Sprachen ist das Ziel von Sprachunterricht, sondern der aktive, situationsbezogene und zweckdienliche Gebrauch des ganzen Sprachrepertoires. Frau Christine Le Pape Racine verweist unter anderem auf die Wichtigkeit, neues Weltwissen im Fremdsprachenerwerb zu vermitteln, sowie auf das immersive Sachfachlernen.

    17. März, Thurgauer Zeitung: "Sprachenkonzept soll überprüft werden"
    Fremdsprachen: In seiner Antwort auf eine Interpellation hält der Regierungsrat fest, dass das Gesamtsprachenkonzept auf Grund der bisherigen Erfahrungen überprüft werden soll. Die Überprüfung soll 2013 erfolgen, wenn der Lehrplan 21 bekannt ist.

    17. März, Südostschweiz: "Ein Schritt gegen die "konfuse kantonale Sprachenpolitik"
    Rumantsch-Grischun-Befürworter wehren sich mit einer Aufsichtsbeschwerde gegen die angenommene Initiative zur Wiedereinführung des Idioms Rumantsch Vallader an den Schulen des Val Müstair. Die kantonale Sprachenpolitik halte sich nicht an die eigenen, übergeordneten Verfassungsgrundsätze und an festgelegte Zielen. Laut Regierungsrat Martin Jäger setzt die Regierung das Gesetz aber korrekt um. Gemäss Sprachengesetz liege die Frage der Schulsprache in der Kompetenz der Gemeinden.

    6. März, Basler Zeitung: "Pilotprojekt für zweisprachige Matur"
    Die Kantone Jura und Baselland planen ein Pilotprojekt für eine zweisprachige Maturität. Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien Laufen BL und Pruntrut JU sollen ab kommendem Schuljahr gemeinsam einen vierjährigen Maturitätskurs in Deutsch und Französisch beginnen. 

    6. März, Die Südostschweiz: "Val Müstair: Gang vor Bundesgericht geplant" [und] "Brief an den Regierungsrat: Wir fühlen uns im Stich gelassen" [und] "Rumantsch-Grischun-Pioniere wollen Bundesgericht anrufen"
    Rumantsch Grischun: Das Val Müstair war bei der Einführung von Rumantsch Grischun eine Pioniergemeinde. Nun fühlen sich ein Teil der Bewohner durch die mögliche Rückkehr zum lokalen Idiom vom Kanton im Stich gelassen. Am kommenden Sonntag wird die Gemeinde über die Rückkehr zum Idiom abstimmen. Die Befürworter von Rumantsch Grischun haben gestern Regierungsrat Martin Jäger getroffen, ihm einen Brief mit ihren Forderungen überreicht und angekündigt, falls nötig, für ihr Anliegen den Weg bis vor das Bundesgericht zu gehen.

    1. März, Die Südostschweiz: "Auftrieb für Bündner Frühenglisch-Vorstoss" [und] "400 Lehrpersonen für Frühenglisch"
    Fremdsprachen: 400 Bündner Lehrpersonen aus 30 deutschsprachigen Bündner Schulen unterstützen das Begehren eines Primarlehrers, künftig auf Primarstufe nur noch Englisch als einzige Fremdsprache zu unterrichten. Zwei Drittel aller Schüler seien überfordert, wenn sie gemäss dem im nächsten Schuljahr in Kraft tretenden Sprachenkonzept zwei Fremdsprachen in der Primarschule lernen müssen.
    Der Grosse Rat wird an einer Sondersession vom 19. bis 21. März die Totalrevision des Schulgesetzes weiterberaten. Das Sprachenkonzept wurde bereits in der Eintretensdebatte kritisiert.


    29. Februar, Neue Luzerner Zeitung: "Landessprachen ohne Vorrang"
    Fremdsprachen: Schülerinnen und Schüler sollen als erste Fremdsprache nicht zwingend eine Landessprache lernen müssen. Derhttp://politblog.tagesanzeiger.ch/blog/index.php/8508/diese-deutschschweizer-die-ihre-herkunft-in-der-welschschweiz-verleugnen-2/?lang=de Nationalrat ist mit 99 zu 66 Stimmen und bei 13 Enthaltungen einer parlamentarischen Initiative nicht gefolgt. Siehe auch Amtliches Bulletin NR 28.2.2012.

    21. Februar, NZZ: "Muttersprache braucht Wertschätzung"
    Deutsch und Dialekt, dazu noch Englisch und Französisch, und zu Hause die Sprache der Familie – die Kinder von Einwanderern erlernen mehrere Sprachen nebeneinander. Das ist nicht zwangsläufig eine Überforderung, sagt die Logopädin Cornelia Frigerio Sayilir.


    9. Februar, Politblog des Tagesanzeigers: "Steht zu eurem Schweizerdeutsch": Arthur Grosjean, Bundeshauskorrespondent des Tribune de Genève in Bern
    "Ich bin sehr erstaunt, wie viele meiner Bekannten in Genf kein Schweizerdeutsch sprechen, obschon ein Elternteil Deutschschweizer ist. Die Erklärung besteht oft darin, dass die Mutter mit dem Neugeborenen nicht Schweizerdeutsch spricht, um ihren französischsprachigen Mann nicht zu ärgern, der «dieses Kauderwelsch nicht versteht".

Link zum Politblog

  1. Februar, Die Südostschweiz: "Erstsprache fördern statt zweite Fremdsprache" 
    Fremdsprachen: Im März wird das Parlament über eine zweite Fremdsprache an den Bündner Schulen entscheiden. Der Bündner Lehrerverband äussert sich nun skeptisch gegenüber zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe und wünscht eine Ausnahmeregelung, die bei schwachen Schulkindern auch in Regelklassen die Dispensation von einer Fremdsprache ermöglicht. Bezüglich der Sprachenwahl herrscht innerhalb des Lehrerverbandes noch keine Einigkeit, ob die heutige Lösung mit Italienisch und Englisch fortbestehen oder eine andere Regelung favorisiert werden soll.
  2. Januar, Neue Luzerner Zeitung: "Kindergarten: Vorstoss abgelehnt"
    Kindergarten: Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen können nicht zu einem zweijährigen Kindergartenbesuch verpflichtet werden. Der Kantonsrat hat eine entsprechende Motion abgelehnt. 


    25. Januar, Freiburger Nachrichten: Ein «Röstigrabeler» spricht über Freiburg
    Auf Einladung des Vereins «Murten Morat Bilingue» hat Christophe Büchi,Westschweiz-Korrespondent der NZZ, am Montag in Murten einen Vortrag zum Thema «Röstigraben – Klischee und/oder Wirklichkeit?» gehalten. Anschliessend stellte der Verein seine Projekte für 2012 vor.

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  3. Januar, Bieler Tagblatt: Erste Erfahrungen mit Frühfranzösisch sind erfolgversprechend und Stellungnahme Jessica Gygax zur besonderen Situation in Biel und der Bedeutung des Englischen in der Wirtschaft.

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  1. Januar, 20 Minuten, diverse Medien: Drei Zürcher Kantonsräte reichen ein Postulat ein, um den Französischunterricht für lernschwache Sek B/C Schülerinnen und Schüler fakultativ zu erklären. Die Westschweiz reagiert impört.

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  1. Januar, Biel-Bienne: Bieler Persönlichkeiten wetten, dass... - Virginie Borel, Geschäftsführerin des Forums für die Zweisprachigkeit wettet, dass die französischsprachige Bieler Bevölkerung auch bei den nächsten Gemeinderatswahlen angemessen vertreten sein wird.

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