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Polit-Forum Bern

Einheit durch Vielfalt? Macht und Föderalismus im Land der vier Sprachen, 26.03.2026, 18.30 Uhr in Bern

Vier Landessprachen, keine gemeinsame Nationalsprache. Und trotzdem hält die Schweiz zusammen. Ein Grund dafür ist der Föderalismus. Er sorgt dafür, dass die Sprachregionen mitbestimmen und ihre Besonderheiten pflegen können. Mehrsprachigkeit ist deshalb mehr als nur ein praktisches Hilfsmittel im Alltag: Sie gehört zur Identität der Schweiz.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Italienisch und Rätoromanisch sind im Alltag weniger präsent als Deutsch oder Französisch. Oft wird Englisch genutzt, um sich zwischen den Sprachregionen zu verständigen. In Schule, Politik und Verwaltung wird diskutiert: Wie viel Mehrsprachigkeit braucht es? Und wer trägt die Verantwortung dafür? – und wer sich dafür einsetzen soll. Deshalb stellt sich die Frage: Wie gut funktioniert das Sprachenland Schweiz heute tatsächlich?

Die Fragen berühren den Kern unseres Zusammenlebens: Was verbindet ein Land, das keine gemeinsame Sprache hat? Sind wirklich alle Landessprachen gleich viel wert? Wie schützt der Föderalismus sprachliche Minderheiten? Und was bedeutet Sprache für Identität, Zugehörigkeit und Heimat?

Podiumsdiskussion mit:

  • Virginie Borel, Geschäftsführerin des Forum du Bilinguisme
  • Philippe Humbert, Soziolinguist und Projektleiter am Institut für Mehrsprachigkeit der Universität Fribourg
  • Weitere Teilnehmende werden bald bekanntgegeben

Moderation: Ladina Ziani, selbstständige Moderatorin

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Französisch statt, ohne Simultanübersetzung.

Donnerstag, 26.03. 18:30 - 20:00 Uhr, Podiumssaal, 4.OG, Demokratie-Turm (Käfigturm, Marktgasse 67, 3011 Bern)