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Medien 2020


Die Mehrsprachigkeit und Fragen rund um die Sprachen (Standardsprache und Dialekt, zum Beispiel) sind häufig im Fokus der Schweizer Medien. Das Forum für die Zweisprachigkeit bietet hier eine Auswahl von einschlägigen Artikeln und Radio-TV Sendungen.

Februar 2020

26. Februar, Solothurner Zeitung: «Mille feuilles» muss zittern: Kanton will alternative Lehrmittel zulassen, wenn sie gut sind

Die Schüler lernen mit dem Lehrmittel nicht gut Französisch, das stellten die Kantone fest. Deshalb sollen bald Alternativen dazu erscheinen. Ob der Kanton Solothurn diese zulässt entscheidet unter anderem die Lehrmittelkommission, sie gibt dem Kanton Empfehlungen ab.

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21. Februar, Bieler Tagblatt: Ganz nebenbei Französisch lernen

Seit diesem Schuljahr gehen im Marzili 24 Kinder in den zweisprachigen Kindergarten. Die eine Lehrerin spricht
Deutsch mit ihnen, die andere Französisch. Klassischen Sprachunterricht gibt es aber nicht.

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20. Februar, Stadt Bern: Die erste «Classe bilingue de la Ville de Berne» ist gut gestartet

Seit knapp sieben Monaten gibt es in der Stadt Bern die erste «Classe bilingue». Zwölf Kinder im ersten und zwölf Kinder im zweiten Kindergartenjahr werden im Marzili-Pavillon parallel in deutscher und französischer Sprache unterrichtet. Der Start ist gelungen.

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20. Februar, SRF: Bilingue Kindergärtler in der Stadt Bern

Der frankophone Anteil in der Stadt Bern schwindet. Darum will sich Bern wieder stärker als zweisprachige Stadt positionieren – zum Beispiel mit einer zweisprachigen Kindergartenklasse.

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20. Februar, Berner Zeitung: Bern prüft Lehrmittel, dass in anderen Kantonen durchfiel

Bern will Lehrmittel des Klett-Balmer-Verlags als Alternative zum unbeliebten "Mille Feuilles" prüfen. Kein einziger  Kanton aber setzt sie ein.

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19. Februar, Biel-Bienne: Stress und Himugüegeli

Die französischsprachige Christine Schneider-Rustichelli blickt hinüber zu den Deutschschweizern.

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19. Februar, Biel-Bienne: Chronik "A propos" von Renaud Jeannerat: Kleine Schritte...

Der Kanton macht also lieber kleine statt grosse Schritte, um die Interessen der frankophonen Minderheit zu fördern. Aktuell befi ndet sich die Revision des Gesetzes über den Sonderstatus des Berner Juras in der Mitwirkungsphase. Der Regierungsrat erteilt dem Rat des Berner Juras (RBJ) und dem Rat für französischsprachige Angelegenheiten im zweisprachigen Amtsbezirk Biel (RFB) neue Kompetenzen, die ihnen erweiterte finanzielle Befugnisse zugestehen. Der «Lottogewinn» des RBJ besteht darin, dass er die Verteilung der Mittel zwischen Sport und Kultur selber bestimmen kann. Der RFB bekommt neue Zuständigkeiten in der Vergabe von Subventionen, die sich aus dem aktuellen Gesetz über die Landessprachen ergeben. Auf der anderen Seite umfassen die Kompetenzen des RFB betreffend Revision nach wie vor nicht sämtliche Gemeinden des Amtsbezirks Biel. Warum bloss? Wir müssen uns vorerst damit zufrieden geben, in der Hoffnung, dass sich die Frage nach Moutiers Zugehörigkeit nicht ewig in die Länge zieht. Berner Französischsprachige möchten endlich in einem wirklich zweisprachigen Kanton vorwärts kommen.

14. Februar, Thurgauer Zeitung: Deutsch als Passepartout - SVP fordert Massnahmen

Die SVP pocht drauf, dass Kinder beim Kindergarteneintritt ausreichend Deutsch können müssen.

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14. Februar, Bieler Tagblatt: Mehr Befugnisse für die Romands

Geht es nach dem Regierungsrat, erhalten der Berner Jura und die Bieler Romands zusätzliche Entscheidungskompetenzen. Die Vernehmlassung läuft bis Anfang Mai.

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13. Februar, Freiburger Nachrichten: Zweisprachige Klassen ab Kindergarten

In ein bis zwei Jahren sollen Eltern ihre Kinder in der Stadt Freiburg zweisprachig einschulen können. Dies zeigte sich an einer Veranstaltung des Vereins Schule und Elternhaus.

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13. Februar, Freiburger Nachrichten: Berufsfachschule Technik wird zweisprachiger

Trotz ihres guten Rufes wird die Berufsfachschule Technik in Freiburg nur von sehr wenigen Deutschsprachigen besucht. Die Direktion reagiert auf diesen Umstand und will künftig mehr für die Zweisprachigkeit tun, um dies zu ändern.

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12. Februar, Südostschweiz: Neue Stelle für Sprachenvielfalt

In der kantonalen Verwaltung soll eine neue Stelle geschaffen werden: die Koordinationsstelle für eine Mehrsprachige Verwaltung. Oder anders gesagt: eine Person die darauf achtet, dass die Kommunikation der Verwaltung und der Regierung in den drei Bündner Kantonssprachen rausgeht. RSO-Redaktor Martin Deplazes hat mit Johannes Flury, Präsident der Lia Rumantscha, gesprochen.

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11. Februar, Freiburger Nachrichten: Infoabend zum Thema „Zweisprachiger Unterricht im Kanton Freiburg“

Schulinspektorin Christa Aebischer-Piller und Franziska Meier, Pädagogische Mitarbeiterin EKSD, berichten an diesem Abend aus der Arbeitsgruppe der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport über schon umgesetzte und geplante Projekte zu zweisprachigem Unterricht im Kanton Freiburg. Anschliessend beantworten die Referentinnen gerne Fragen aus dem Publikum. Wir freuen uns auf einen interessanten und kurzweiligen Abend mit Ihnen.
Danach sind Sie herzlich zu einem Apéro eingeladen.

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8. Februar, SRF: Regional Journal BE FR VS

Virginie Borel: Es ist ein Frage des Respekts.

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5. Februar, Basler Zeitung: «Man muss die Jugendlichen manchmal etwas kitzeln»

Lehrlinge sollen während ihrer Ausbildung einige Wochen im Jura verbringen, um ihr Französisch zu verbessern.

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5. Februar, Biel-Bienne: Grüssech, bonjour!

Die Deutschschweizerin Beatrice Zbinden blickt hinüber zu den Romands.

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4. Februar, Der Bund: Das Experiment im Skilager

Achtklässler aus Bümpliz und Genf gemeinsam im Skilager: «Deux im Schnee» in Gstaad ist eines von sechs Sprachaustauschprojekten vom Kanton Bern. Was Schülerinnen und Experten vom Experiment halten.

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3. Februar, Luterner Zeitung: «Französisch ist als Landessprache eben auch wichtig» – Nidwaldner Schüler gehen vermehrt in den Sprachaustausch

In Nidwalden lernen Schüler Französisch nicht nur im Schulzimmer. Die Fachverantwortliche Sandra Blunier ist vom Lernerfolg überzeugt.

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Januar 2020

29. Januar, Biel-Bienne : Bibliotheken und Berge

Virginie Borel, Geschäftsführerin des Forum für die Zweisprachigkeit in Biel, trifft mit einem Buch ihrer Wahl am Ort ihrer Wahl ein.

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29. Januar, Solothurner Zeitung: «Parlez-vous Deutsch?»

Sechs angehende Lehrerinnen und Lehrer aus dem Welschland absolvieren ein Praktikum im Kastelsschulhaus.

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25. Januar, Bieler Tagblatt: Wer eine Frau sucht, der findet Sie

Heute sind von 96 Kaderstellen 39 von Frauen besetzt. Das entspricht einer Quote von 40,6 Prozent. Zu wenig für den Bieler Gemeinderat, der sich die Gleichstellung bis Ende des Jahres 2024 zum Ziel nimmt. Drei Massnahmen hat die Präsidialdirektion mit dem Ausschuss für Fragen der Gleichstellung hierfür erarbeitet. Die erste betrifft das seit Frühling 2019 geltende neue Einstellungsverfahren, das auch für die Erhöhung des Anteils der französischsprachigen Führungskräfte gilt.

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24. Januar, Top Online: Sprachaustausch im Zeichen der Jugendolympiade

In der Woche vom 20. bis 24. Januar begleitet TOP FOKUS einen kulturellen Austausch zwischen Winterthur und der Westschweiz aus. 24 Schüler der Sek Lindberg erkunden die Olympischen Jugendspiele in Lausanne und entdecken dabei die Romandie.

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22. Januar, Luzerner Zeitung: «Spricht Ihr Kind Deutsch?» Die Stadt Luzern verschickt Fragebogen an Eltern

Die Stadt Luzern will wissen, wie gut Kleinkinder die deutsche Sprache beherrschen. Ein Fragebogen soll Auskunft geben. Dieser wird jetzt erstmals an Eltern verschickt.

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22. Januar, Biel-Bienne: Eine staatlich finanzierte Privatschule

Alain Pichard über die «Filière Bilingue» und über die Tatsache, dass mehr als 20 Prozent der Bieler Schüler nach neun Schuljahren die eine oder andere Landessprache nicht lesen und schreiben können.

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17. Januar, Thurgauer Zeitung: Ohne Sprache läuft auch in Mathe nichts – Thurgauer Schulen wollen Deutsch im gesamten Unterricht fördern

Wer kein Deutsch kann, hat in allen Fächern Mühe. Fremde Muttersprachen im Schulzimmer zu verbieten, ist aber kein guter Weg.

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17. Januar, Die Mittelländische: IAEZA mit dem Label für die Zweisprachigkeit ausgezeichnet

Das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen (IAEZA) des Kantons Freiburg wird aufgrund der hohen Qualität seiner Zweisprachigkeit mit dem Label für die Zweisprachigkeit zertifiziert. Der Staatsrat Didier Castella begrüsste diese Anerkennung im Bereich der Amtssprachen des Kantons Freiburg.

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16. Januar, Freiburger Nachrichten: Das Pilotprojekt für ein zweisprachiges Amt erhält zum Abschluss ein Label

Das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen hat die Zertifizierung für Zweisprachigkeit erhalten. Vor allem der Auftritt gegen aussen lasse kaum Wünsche offen.

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16. Januar, Bieler Tagblatt: Wieso wir uns mit Französisch schwertun – undwie esleichter ginge

Die Zweisprachigkeit hat derzeit einen schweren Stand. Jugendliche haben wenig Lust, Französisch zu lernen. Was sich ändern soll – und welche Rolle dabei dem guten alten Welschlandjahr zukommt.

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15. Januar, Staat Freiburg: IAEZA mit dem Label für die Zweisprachigkeit ausgezeichnet

Das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen (IAEZA) des Kantons Freiburg wird aufgrund der hohen Qualität seiner Zweisprachigkeit mit dem Label für die Zweisprachigkeit zertifiziert. Der Staatsrat Didier Castella begrüsste diese Anerkennung im Bereich der Amtssprachen des Kantons Freiburg.

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15. Januar, Bieler Tagblatt: Debatten im Stadtrat: In Mundart oder auf Schriftdeutsch?

Die deutschsprachigen Bieler Stadträte dürfen am Rednerpult Mundart oder Schriftdeutsch sprechen. Einige Parlamentarier stören sich am Hochdeutschen; andere beklagen sich, dass sie zu wenig Berndeutsch verstehen.

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14. Januar, Basler Zeitung: Mille feuilles-Debatte: Lehrmittelfreiheit an der Baselbieter Volksschule kommt in Raten

«Mille feuilles» ein Jahr alternativlos. Viele Fächer folgen später.

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10. Januar, Der Bund: Alle Kleinkinder sollen Deutsch lernen

Die Stadt Bern will die Kinder mit Deutschdefiziten schon vor dem Kindergarten gezielt fördern. Nun fordern Politiker dies für den Kanton Bern. Dort heisst es, man mache bereits genug.

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10. Januar, Der Bund: Darum ist frühe Deutschförderung so wichtig

Schlechte Sprachkenntnisse wirken sich auf die ganze Schulkarriere aus. Deshalb ist es richtig, will die Stadt Bern Deutsch bereits vor dem Kindergarten fördern.

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10. Januar, Berner Zeitung: Mühe mit Französisch - C'est difficile: Wieso wir uns mit Französisch schwer tun - und wie es leichter ginge

Jugendliche haben wenig Lust, Französisch zu lernen.Was sich ändern soll - und welche Rolle dabei dem guten alten Welschlandjahr zukommt.

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10. Januar, Bieler Tagblatt: Deutschkurs in der Spielgruppe

Fremdsprachige Kinder sollen schon vor dem Kindergarten in Deutsch gefördert werden. Der Gemeinderat will damit die Chancengleichheit in der Bildung erhöhen.

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9. Januar, Berner Zeitung: Kinder sollen schon im Spielgruppenalter Deutsch lernen

Fremdsprachige Kinder sollen schon vor dem Kindergarten in Deutsch gefördert werden. Der Gemeinderat will damit die Chancengleichheit in der Bildung erhöhen.

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9. Januar, Berner Zeitung: «Von Frühförderung darf man nicht zu viel erwarten»

Andrea Lanfranchi erklärt, was ein Kind braucht, um Deutsch als Zweitsprache zu lernen.

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9. Januar, Walliser Bote: "Mille feuilles" bleibt in den Schulzimmern

Der Kanton Baselland hat das Lehrmittel "Mille feuilles" aus den Schulen verbannt. Bern diskutiert darüber. Im Kanton Wallis aber kommt das nicht infrage - das Lehrmittel bleibt.

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9. Januar, Aargauer Zeitung: Wer nicht genug Deutsch spricht, muss in Chur ein Jahr früher in den Unterricht

Die Hauptstadt des Kantons Graubünden macht sprachliche Frühförderung vor dem Kindergarten obligatorisch. Anders die Stadt Bern: Hier bleibt die Förderung von Kleinkindern freiwillig.

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9. Januar, Freiburger Nachrichten: Immersiver Unterricht soll innerhalb der Schulen organisiert werden

Freiburger Lehrpersonen werden nicht quer durch den Kanton reisen, um Unterricht in der anderen Sprachregion zu erteilen. Immersion soll an der eigenen Schule geschehen.

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7. Januar, Der Bund: Laut Studie fällt «Mille feuilles» durch

Mit «Mille feuilles» lernen Schüler weniger als mit anderen Lehrmitteln. Der Verein Bern bilingue hat die Bilanz des neuartigen Fremdsprachenunterrichts untersuchen lassen.

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7. Januar, Neue Zürcher Zeitung: Dem Französischlehrmittel «Mille Feuilles» droht das Aus

Seit Jahren reisst die Kritik an einem Französischlehrmittel in sechs Kantonen nicht ab. Nach dem Baselbiet sorgt nun der Kanton Bern für Druck. Die Suche nach Alternativen beginnt.

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7. Januar, Berner Zeitung: Bern bilingue fordert Alternative zu «Mille feuilles»

Berner Schulen sollen selber entscheiden dürfen, ob sie mit dem bisherigen Französischlehrmittel unterrichten oder eine Alternative vorziehen.

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7. Januar, Freiburger Nachrichten: Viel Lärm um nichts?

Das Französischlehrmittel «Mille feuilles» steht seit der Veröffentlichung einer Studie verstärkt unter Druck. Gemäss den Kritikern können sich die Schülerinnen und Schüler im Alltag nicht ausreichend ausdrücken. Der Kanton Freiburg will dennoch am Lehrmittel festhalten. Die Situation hier sei nämlich eine andere.

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3. Januar, Basler Zeitung: Warten auf die echte Freiheit

Eigentlich ist es ein Affront. Da beschliessen nicht weniger als 85 Prozent des Baselbieter Stimmvolks, dass künftig Primar- und Seklehrer in allen Fächern eine Wahl haben, welches Lehrmittel sie einsetzen. Und dann bestimmt der Bildungsrat, dass just jenes, das am Ursprung allen Widerstands stand – «Mille feuilles» – für die Schüler der dritten und vierten Primar vorerst alternativlos bleibt.

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3. Januar, Basler Zeitung: Die Lehrmittelfreiheit muss warten: «Mille feuilles» vorerst obligatorisch

Ab August ist es so weit: Baselland führt im kommenden Schuljahr als erster Kanton in der Volksschule die geleitete Lehrmittelfreiheit über alle Fächer ein. Künftig können Lehrer aus einer vom Bildungsrat abgesegneten Liste ihre Lehrmittel auswählen. So wollte es das Stimmvolk. Recherchen der bz zeigen nun aber, dass die neu gewonnene Freiheit just bei dem Lehrmittel nicht greift, das die ganze Bewegung ausgelöst hatte.

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