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Medien 2020


Die Mehrsprachigkeit und Fragen rund um die Sprachen (Standardsprache und Dialekt, zum Beispiel) sind häufig im Fokus der Schweizer Medien. Das Forum für die Zweisprachigkeit bietet hier eine Auswahl von einschlägigen Artikeln und Radio-TV Sendungen.

Januar 2020

25. Januar, Bieler Tagblatt: Wer eine Frau sucht, der findet Sie

Heute sind von 96 Kaderstellen 39 von Frauen besetzt. Das entspricht einer Quote von 40,6 Prozent. Zu wenig für den Bieler Gemeinderat, der sich die Gleichstellung bis Ende des Jahres 2024 zum Ziel nimmt. Drei Massnahmen hat die Präsidialdirektion mit dem Ausschuss für Fragen der Gleichstellung hierfür erarbeitet. Die erste betrifft das seit Frühling 2019 geltende neue Einstellungsverfahren, das auch für die Erhöhung des Anteils der französischsprachigen Führungskräfte gilt.

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22. Januar, Luzerner Zeitung: «Spricht Ihr Kind Deutsch?» Die Stadt Luzern verschickt Fragebogen an Eltern

Die Stadt Luzern will wissen, wie gut Kleinkinder die deutsche Sprache beherrschen. Ein Fragebogen soll Auskunft geben. Dieser wird jetzt erstmals an Eltern verschickt.

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22. Januar, Biel-Bienne: Eine staatlich finanzierte Privatschule

Alain Pichard über die «Filière Bilingue» und über die Tatsache, dass mehr als 20 Prozent der Bieler Schüler nach neun Schuljahren die eine oder andere Landessprache nicht lesen und schreiben können.

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17. Januar, Thurgauer Zeitung: Ohne Sprache läuft auch in Mathe nichts – Thurgauer Schulen wollen Deutsch im gesamten Unterricht fördern

Wer kein Deutsch kann, hat in allen Fächern Mühe. Fremde Muttersprachen im Schulzimmer zu verbieten, ist aber kein guter Weg.

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17. Januar, Die Mittelländische: IAEZA mit dem Label für die Zweisprachigkeit ausgezeichnet

Das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen (IAEZA) des Kantons Freiburg wird aufgrund der hohen Qualität seiner Zweisprachigkeit mit dem Label für die Zweisprachigkeit zertifiziert. Der Staatsrat Didier Castella begrüsste diese Anerkennung im Bereich der Amtssprachen des Kantons Freiburg.

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16. Januar, Freiburger Nachrichten: Das Pilotprojekt für ein zweisprachiges Amt erhält zum Abschluss ein Label

Das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen hat die Zertifizierung für Zweisprachigkeit erhalten. Vor allem der Auftritt gegen aussen lasse kaum Wünsche offen.

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16. Januar, Bieler Tagblatt: Wieso wir uns mit Französisch schwertun – undwie esleichter ginge

Die Zweisprachigkeit hat derzeit einen schweren Stand. Jugendliche haben wenig Lust, Französisch zu lernen. Was sich ändern soll – und welche Rolle dabei dem guten alten Welschlandjahr zukommt.

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15. Januar, Staat Freiburg: IAEZA mit dem Label für die Zweisprachigkeit ausgezeichnet

Das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen (IAEZA) des Kantons Freiburg wird aufgrund der hohen Qualität seiner Zweisprachigkeit mit dem Label für die Zweisprachigkeit zertifiziert. Der Staatsrat Didier Castella begrüsste diese Anerkennung im Bereich der Amtssprachen des Kantons Freiburg.

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15. Januar, Bieler Tagblatt: Debatten im Stadtrat: In Mundart oder auf Schriftdeutsch?

Die deutschsprachigen Bieler Stadträte dürfen am Rednerpult Mundart oder Schriftdeutsch sprechen. Einige Parlamentarier stören sich am Hochdeutschen; andere beklagen sich, dass sie zu wenig Berndeutsch verstehen.

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14. Januar, Basler Zeitung: Mille feuilles-Debatte: Lehrmittelfreiheit an der Baselbieter Volksschule kommt in Raten

«Mille feuilles» ein Jahr alternativlos. Viele Fächer folgen später.

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10. Januar, Der Bund: Alle Kleinkinder sollen Deutsch lernen

Die Stadt Bern will die Kinder mit Deutschdefiziten schon vor dem Kindergarten gezielt fördern. Nun fordern Politiker dies für den Kanton Bern. Dort heisst es, man mache bereits genug.

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10. Januar, Der Bund: Darum ist frühe Deutschförderung so wichtig

Schlechte Sprachkenntnisse wirken sich auf die ganze Schulkarriere aus. Deshalb ist es richtig, will die Stadt Bern Deutsch bereits vor dem Kindergarten fördern.

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10. Januar, Berner Zeitung: Mühe mit Französisch - C'est difficile: Wieso wir uns mit Französisch schwer tun - und wie es leichter ginge

Jugendliche haben wenig Lust, Französisch zu lernen.Was sich ändern soll - und welche Rolle dabei dem guten alten Welschlandjahr zukommt.

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10. Januar, Bieler Tagblatt: Deutschkurs in der Spielgruppe

Fremdsprachige Kinder sollen schon vor dem Kindergarten in Deutsch gefördert werden. Der Gemeinderat will damit die Chancengleichheit in der Bildung erhöhen.

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9. Januar, Berner Zeitung: Kinder sollen schon im Spielgruppenalter Deutsch lernen

Fremdsprachige Kinder sollen schon vor dem Kindergarten in Deutsch gefördert werden. Der Gemeinderat will damit die Chancengleichheit in der Bildung erhöhen.

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9. Januar, Berner Zeitung: «Von Frühförderung darf man nicht zu viel erwarten»

Andrea Lanfranchi erklärt, was ein Kind braucht, um Deutsch als Zweitsprache zu lernen.

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9. Januar, Walliser Bote: "Mille feuilles" bleibt in den Schulzimmern

Der Kanton Baselland hat das Lehrmittel "Mille feuilles" aus den Schulen verbannt. Bern diskutiert darüber. Im Kanton Wallis aber kommt das nicht infrage - das Lehrmittel bleibt.

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9. Januar, Aargauer Zeitung: Wer nicht genug Deutsch spricht, muss in Chur ein Jahr früher in den Unterricht

Die Hauptstadt des Kantons Graubünden macht sprachliche Frühförderung vor dem Kindergarten obligatorisch. Anders die Stadt Bern: Hier bleibt die Förderung von Kleinkindern freiwillig.

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9. Januar, Freiburger Nachrichten: Immersiver Unterricht soll innerhalb der Schulen organisiert werden

Freiburger Lehrpersonen werden nicht quer durch den Kanton reisen, um Unterricht in der anderen Sprachregion zu erteilen. Immersion soll an der eigenen Schule geschehen.

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7. Januar, Der Bund: Laut Studie fällt «Mille feuilles» durch

Mit «Mille feuilles» lernen Schüler weniger als mit anderen Lehrmitteln. Der Verein Bern bilingue hat die Bilanz des neuartigen Fremdsprachenunterrichts untersuchen lassen.

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7. Januar, Neue Zürcher Zeitung: Dem Französischlehrmittel «Mille Feuilles» droht das Aus

Seit Jahren reisst die Kritik an einem Französischlehrmittel in sechs Kantonen nicht ab. Nach dem Baselbiet sorgt nun der Kanton Bern für Druck. Die Suche nach Alternativen beginnt.

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7. Januar, Berner Zeitung: Bern bilingue fordert Alternative zu «Mille feuilles»

Berner Schulen sollen selber entscheiden dürfen, ob sie mit dem bisherigen Französischlehrmittel unterrichten oder eine Alternative vorziehen.

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7. Januar, Freiburger Nachrichten: Viel Lärm um nichts?

Das Französischlehrmittel «Mille feuilles» steht seit der Veröffentlichung einer Studie verstärkt unter Druck. Gemäss den Kritikern können sich die Schülerinnen und Schüler im Alltag nicht ausreichend ausdrücken. Der Kanton Freiburg will dennoch am Lehrmittel festhalten. Die Situation hier sei nämlich eine andere.

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3. Januar, Basler Zeitung: Warten auf die echte Freiheit

Eigentlich ist es ein Affront. Da beschliessen nicht weniger als 85 Prozent des Baselbieter Stimmvolks, dass künftig Primar- und Seklehrer in allen Fächern eine Wahl haben, welches Lehrmittel sie einsetzen. Und dann bestimmt der Bildungsrat, dass just jenes, das am Ursprung allen Widerstands stand – «Mille feuilles» – für die Schüler der dritten und vierten Primar vorerst alternativlos bleibt.

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3. Januar, Basler Zeitung: Die Lehrmittelfreiheit muss warten: «Mille feuilles» vorerst obligatorisch

Ab August ist es so weit: Baselland führt im kommenden Schuljahr als erster Kanton in der Volksschule die geleitete Lehrmittelfreiheit über alle Fächer ein. Künftig können Lehrer aus einer vom Bildungsrat abgesegneten Liste ihre Lehrmittel auswählen. So wollte es das Stimmvolk. Recherchen der bz zeigen nun aber, dass die neu gewonnene Freiheit just bei dem Lehrmittel nicht greift, das die ganze Bewegung ausgelöst hatte.

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